Ein kleiner Kreis, der Großes bewegt

Das FORUM NATUR LUNEKRING ist kein eingetragener Verein, sondern ein kleiner Kreis engagierter Lunestedter Naturliebhaber, der hervorgegangen ist aus dem LUNEKRING.
Die Geschichte des Lunekrings beginnt 1974, als Frau Marion Köser zu regelmäßig stattfindenden Kaminabenden ins Flett ihres von Grund auf renovierten Niedersachsenhauses in der Schulstraße in Lunestedt einlädt. Aus diesem Kreis entsteht 1976 der Lunekring, der sich bei regelmäßigen Treffen der Plattdeutschen Sprache und Kultur, der Heimatgeschichte und Pflege alten Brauchtums sowie der Sammlung alter Geräte widmen will.  Im Laufe der Zeit entsteht so im Obergeschoss des Köserhauses ein kleines Heimatmuseum.

Dem Einfluss Hermann Kücks ist es zu verdanken, dass immer öfter auch zu Vorträgen über die heimatliche Tier- und Pflanzenwelt sowie zu Aktionen zum Natur- und Umweltschutz eingeladen wird. Aufgrund seiner Initiative wird 1989 der Lunekring umbenannt in ÖKO-LUNEKRING, der ab 2001 FORUM NATUR LUNEKRING heißt.
Seit nunmehr 40 Jahren kümmert sich diese Gruppe also um die Heimat-, Natur- und Umweltpflege in Lunestedt und bemüht sich besonders darum, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für diese Themen zu wecken. Zum Anlass des 40. Jubiläums im Jahr 2016 wurden die Junior-Ranger vorgestellt. Das sind Jugendliche, die an die Aufgaben des praktischen Naturschutzes herangeführt werden sollen.

Das aus einer ehemaligen Kläranlage geschaffene Otterbiotop, das Natureum im Obergeschoss des Dorphuuses und mehrere Naturlehrpfade haben sich zu beliebten Ausflugszielen für Schulklassen, Kindergartengruppen und Erwachsene entwickelt.

2013 wurde dieses Engagement im Otterbiotop mit dem Deutschen Naturschutz/Bürgerpreis ausgezeichnet.